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Fußspuren auf Sand

Meine Geschichte 2

Ich arbeitete fast 20 Jahre als Krankenschwester. 15 davon auf Intensivstation. Die Arbeit mit Menschen in schwierigen, lebensverändernden Situationen hat mir Freude gemacht. Irgendwie konnte ich das gut. So hatte ich 2 sichere Jobs, die mir Freude gemacht haben.  ​ Dennoch hatte ich das dauerhafte Gefühl, das da ETWAS fehlt in meinem Leben.  Eine unklare innere Sehnsucht.  ​ Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich nicht den Rest meines Arbeitslebens wie bisher verbringen möchte.  Es war mir so klar, dass ich mir selbst sagte: „Egal was, aber das nicht.  Irgendetwas gibt es da draussen, das auf mich wartet. Ich habe nur keine Ahnung, was das sein könnte.“ ​ 2010 begann ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker.  Ich war so begeistert von den vielen verschiedenen alternativen Möglichkeiten.  Dennoch fühlte ich, dass dies nicht mein Weg sein wird.  So brach ich die Ausbildung ab.  Ich ahnte noch nicht, wie wertvoll das bis dahin angeeignete Wissen sein sollte. Es sollte aber noch einige Jahren dauern, bis ich es erkannte.  ​ So öffnete ich mich für andere Möglichkeiten, Ansichten und Bereiche im Leben.  Je offener ich wurde, desto mehr „zufällige“ neue Möglichkeiten und Ideen zeigten sich mir.  Plötzlich traf ich auch Menschen, die genauso ver-rückt dachten wie ich und ebenfalls auf ihrer Suche waren.  Ich fand neue, tief verbundene und wertvolle Freunde, welche mich immer positiv auf meinem Weg begleitet haben. ​ Ich blieb vorerst in meinem Alltagsleben und meinem Beruf. Jedoch mit dem Blick über den Tellerrand, wurde es schwieriger.  Ich blieb weiter offen im Geist und im Vertrauen, dass ich schon noch herausfinden werde, was genau ich mit meinem Leben noch alles tun kann. ​ Im März 2021 fand ich dann zufällig zum Flow Summit. Ein online Kongress mit verschiedenen Rednern. Dies waren die 10 beeindruckendsten, inspirierendsten und veränderndsten Tage meines Lebens.  Wie weit diese Veränderung reichen sollte, das war mir natürlich nicht klar.  Zum Glück, denn hätte ich damals  eine  Ahnung gehabt, hätte ich mich nicht darauf eingelassen. Aus Angst vor dem Unbekannten und aus Unglauben.   Weil ich es mir niemals hätte träumen können, was alles möglich wird, wenn ich auf MEINEM ganz eigenen Weg bin.  Während dieser 10 Tage fühlte ich ein Kribbeln, eine Freude, Vorfreude in mir.  Und etwas in mir sagte „JA, JA, JA!“ Wozu genau dieses „JA“ gehören sollte, wusste ich noch nicht. Einige Wochen später fand mich dann wieder „zufällig“ die Ausbildung zum EnergieCoach®️ bei Vadim Tschenze. Noch bevor ich mir die Masterclass ansah, wusste ich „DAS IST ES!“  Das  ist das „JA“, was ich fühlte. Es war klar, dass ich diese Ausbildung machen werde. Keine Ahnung was genau da alles gelehrt wird oder wie teuer sie sein wird.  Ein starkes, klares und dennoch ganz ruhiges und selbstsicheres „JA, das mache ich“ war in mir.  Mehr brauchte es nicht.  Nach dieser Ausbildung folgten noch einige weitere verschiedene Kurse. Ende 2021 absolvierte ich die PlanetenCode®️Coach Ausbildung. Auch sie fand „zufällig“ zu mir. Mein Kopf sagte damals ziemlich laut „So ein Humbug!“.  Doch mein Herz fing wieder an zu Tanzen. Ich folgte ihm. Und bereue es keinen Augenblick. ​ In der Zwischenzeit wurde die Arbeit als Krankenschwester immer schwerer für mich.  Einerseits das Gefühl der unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheit welches entsteht, wenn man über den Tellerrand seiner Welt hinaus blickt. Und dann das schwere, fast erdrückende Gefühl im bisherigen Job. Die Kluft wurde immer Größer. Ich dachte ich werde zerdrückt. ​ Eines ganz normalen Tages im November 2021 dachte ich mal wieder über mein bisheriges Leben nach.  Ich hatte Vieles erreicht: ein sicherer Beruf mit Anerkennung, meine kleine Familie, eine gemütliche und schöne Wohnung, ein neues Auto, 2 Urlaube im Jahr, gute Freunde… Aus einem unbekannten Impuls heraus fragte ich meinen Mann „Möchtest Du eigentlich irgendwann mal wieder in Amerika leben, bei Deiner Familie?“ Seine Antwort war „Ja“. Das kam unerwartet, denn das hatten wir nicht geplant. So fragte ich zurück „Was braucht es dafür?“ Die nächste Antwort war dann wirklich überraschend:  „Na, dass Du mit gehst.“ Darauf fiel mir nichts mehr ein. Am nächsten Morgen hatte ich die Antwort.  „Ok, ich bin bereit.“ Da war es wieder, dieses ruhige, kraftvolle innere Gefühl: „JA, das MACHE ich. Keine Ahnung wie, aber JA.“ Die glücklichen Zufälle kamen in Scharen und so saßen wir 6 Tage später im ersten Flugzeug. G,  Mit einem Koffer und einem Rucksack.  (In meinem Koffer waren hauptsächlich die „Werkzeuge“ meiner bisherigen Kurse.) Der Beginn einer lebensverändernden Reise ins Ungewisse. Auch wenn sich meine groben Pläne und Vorstellungen von damals nicht erfüllt haben, ich eine lange Zeit mit Zweifel, Selbstvorwürfen und Ängsten - von morgens bis abends an manchen Tagen lebte, so bereue ich nicht einen einzigen Tag. Ich habe wertvolle Erfahrungen machen können. Durfte viele Wunder erleben. Und vor allem so viele unglaublichen Zufälle: Dinge geschahen, die unmöglich erschienen. Vom ersten Moment an, seit ich die bewusste Entscheidung für einen Neuanfang, MEINEN Weg zu gehen, gemacht habe. Meiner Intuition vertraute. Und sie verließen mich nicht. Es kam immer unerwartete Hilfe und Unterstützung.  Ich fand wieder „zufällig“ neue Kurse, die genau im richtigen Moment um die Ecke kamen. Teilweise über Umwege zu mir fanden.  Besonders auffallend dann, wenn ich gerade aufgeben wollte. Meinen Ängsten unterlag. Ich lernte meine Gaben und Talente wieder zu entdecken.  Erkannte die Richtung meines Lebensweges. Ich lernte wieder zu Vertrauen: Mir selbst und dem Leben, welches immer einen Weg findet. Ich lernte bewusster zu Leben. Dankbar. Los zu lassen. Alte unnütze Muster und Glaubenssätze, Vorstellungen vom Leben, die garnicht zu mir gehörten.  ​ Je mehr ich erkannte und losließ, desto leichter wurde mein Leben.  Je mehr ich vertraute, umso mehr “geführt” und verbunden fühlte ich mich.  Je mehr ich mich öffnete für Neues, umso mehr Türen öffneten sich mich für mich. ​ Mein Leben hatte schon früh, so einige unbewusste seltsamen Entscheidungen von mir hervorgebracht. Doch erst seit dieser ver-rückten Reise, fielen die Puzzleteile zusammen und ergaben einen noch verrückteren Sinn.  ​ Mein Leben ist jetzt leichter geworden: Seit ich meine Gaben wiederentdeckt, den Sinn des Lebens für mich und meine Rolle darin gefunden habe. Meiner Intuition wieder folge, auch wenn mein Kopf es oft nicht versteht und mich mit Zweifel abhalten will. Seit ich meinem Herzen folge und auf MEINEM, ganz eigenem Weg bin.

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